Gewitternacht, danach schwülwarmer Südwestvorsprung
Um 4 Uhr liegt Hessen unter dichter, nasser Gewitterluft; später setzt sich vor allem im Rhein-Main-Gebiet wieder Wärme durch.
Wetterlage
In dieser Nacht ist es überall bedeckt und feucht, am markantesten im Westen und Süden: Wiesbaden und Frankfurt liegen milder und nasser da als Kassel im Norden und Fulda im Osten. Bis zum Sonnenaufgang ziehen die kräftigsten Zellen ostwärts ab, doch die Luft bleibt zunächst schwer und die Straßen können stellenweise noch nass sein. Im Tagesverlauf öffnet sich im Rhein-Main-Gebiet häufiger die Wolkendecke, sodass Frankfurt und Wiesbaden spürbar wärmer werden als Kassel und Fulda; dort hält sich die gedämpftere, frischere Luft länger. Gegenüber gestern wird der Hitzepuls gebremst: Im Süden ist es leicht bis knapp spürbar kühler, im Norden nur leicht.
Lifestyle
Luftqualität und Pegel liegen im grünen Bereich, die Flüsse zeigen eher fallende als steigende Tendenz. Gräserpollen werden durch Regen und feuchte Luft gedämpft, Polarlicht ist trotz zeitweise erhöhter Sonnenaktivität in Hessen kein Thema.
Ausblick
Morgen, Donnerstag 02.07., reicht die Spanne von etwa 12 bis 17 °C am Morgen und 25 bis 29 °C am Nachmittag, mit Frankfurt und Wiesbaden vorn; am Freitag 03.07. wird es trockener und frischer bei 12 bis 14 °C und 22 bis 25 °C, am Samstag 04.07. folgt eine kühle Nacht mit 10 bis 14 °C und danach 22 bis 27 °C, wobei der Südwesten wieder klar wärmer ist als Nord- und Osthessen.
Warnungen
Für weite Teile Hessens gilt noch eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter mit Starkregen, Hagel und Böen bis etwa 60 km/h; besonders bis etwa 4:30 Uhr nicht unter Bäumen stehen und Kellerabläufe im Blick behalten. Danach lässt die unmittelbare Gewittergefahr voraussichtlich nach, lokal bleibt aber kurzzeitig viel Wasser auf Straßen möglich.