Gewitter brechen die hessische Hitze
Um 4 Uhr liegt Hessen unter dichter Wolkendecke, und die heranziehenden Gewitter räumen den Hitzetag von gestern mit einem starken Temperaturrückgang ab.
Wetterlage
Jetzt in der Nacht hält sich die Wärme im Rhein-Main-Gebiet noch zäh, während Fulda schon deutlich frischer ist als Frankfurt; Kassel liegt dazwischen, überall ist der Himmel praktisch zugezogen. Bis zum Hellwerden ziehen von Südwesten Gewitter- und Starkregenzellen durch, im Raum Wiesbaden mit der größten Regenlast, während Frankfurt und Fulda eher kürzere, aber kräftige Schübe abbekommen. Im Tagesverlauf wird es gegenüber gestern stark kühler: Südhessen und der Westen schaffen noch knapp sommerliche Werte um 28 bis 29 Grad, Kassel und Fulda bleiben spürbar gedämpfter. Später gibt es vor allem rund um Frankfurt längere trockene Lücken, doch die Luft bleibt nach dem Regen schwül und aufgeladen.
Lifestyle
Luftqualität, Pegel an Main, Lahn und Weser sowie Polarlichtchancen sind unauffällig. Pollen spielen heute keine große Rolle, Gräser bleiben eher Nebenkriegsschauplatz als Belastungstreiber.
Ausblick
Am Dienstag, 30.06., wird es von Fulda 14/29 °C bis Frankfurt 20/31 °C wieder wärmer und meist trocken, am Mittwoch, 01.07., folgen 16–18/24–26 °C mit einzelnen Schauern eher nach Norden und Osten, und am Donnerstag, 02.07., liegt die Spanne bei 13–15/24–26 °C mit ruhigerem Wetter und leichtem Vorteil für Rhein-Main.
Warnungen
Für weite Teile Hessens gilt bis etwa 7 Uhr eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter. Möglich sind Starkregen mit 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen zwischen 60 und 80 km/h; lose Gegenstände sichern und überflutete Senken meiden.